El Garoe
Zahlreiche Legenden ranken sich um den heilige Baum El Garoe, der als Wunderwerk der Natur sogar in trockenen Perioden riesige Wassermengen gespendet und so den Herrenos mehrfach das Überleben gesichert habe.
Jahrhunderte lang habe der mythische Garoe das dringend benötigte Wasser an die Bevölkerung abgegeben, man habe es lediglich auffangen müssen.
Die Aufnahme des heiligen Baumes in das Wappen der Insel illustriert seine historische Bedeutung.
Kondensierende Passatwolken
Optimale Wachstumsbedingungen beschert dem mächtigen Lorbeerbaum sein Standort in dem Kessel zwischen Vulkanhängen.
Viel Feuchtigkeit bringen die Passatwolken, die an den Bergflanken aufsteigen und an den Blättern kondensieren.
Mächtiger Lorbeerbaum
Außergewöhnlich dick und massig sei sein Stamm gewesen, sein Geäst dicht und verschlungen. Beste Voraussetzungen also für seine enorme Produktion des kostbaren Nass, die Wolken über das Blätterwerk in dicke Wassertropfen verwandelte.
Neu gepflanzt
Ein starker Sturm im Jahr 1610 fällte den heiligen, wasserspendenden Baum. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde an gleicher Stelle ein Nachfolgeexemplar gepflanzt.
Auch dieser Stinklorbeer hat mittlerweile eine beachtliche Größe erlangt und füllt bereits kleinere Wasserreservoirs.
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